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Port of Wilhelmshaven

Energy-Hub

Heute bereit für morgen

Aktuell müsste Deutschland für eine CO₂-neutrale Energieversorgung 80 Prozent des Energiebedarfs importieren – das allermeiste davon per Schiff. Kein Problem – zumindest für uns. Mit der leistungsfähigen und wandelbaren Infrastruktur sind wir der eine Standort in Deutschland, der solch ein Importvolumen sicherstellen kann.

Wilhelmshaven bewegt aus Tradition: kurz nach der ­Gründung sind bereits 8.000 Beschäftigte auf der Kaiser­lichen Werft tätig. Knappe 50 Jahre später löscht der erste Rohöl-Tanker seine Ladung am Jadebusen. Und heute? Wird etwa ein Viertel der bundesdeutschen Rohölimporte in ­Wilhelmshaven umgeschlagen. Der Energieversorgungsanteil Wilhelmshavens soll in Zukunft nicht nur spürbar steigen, sondern vor allem grün werden: klimaneutrale Energie aus dem ENERGY-HUB Port of Wilhelmshaven.

Wir haben die Power! Der politische Wille, diese Stadt zum entscheidenden Faktor der nationalen Energiewende zu entwickeln, bildet in Kombination mit der Erfahrung und der Expertise der hiesigen Unternehmen dafür die ideale Basis. Die bestehende Infrastruktur, die hier für den Umschlag von Erdöl und Erdgas gebaut wurde, lässt sich schnell auf die speziellen Anforderungen von Wasserstoff oder andere geeignete Energieträger umrüsten. Ein enormes Speichervolumen dank unterirdischer Salzkavernen, zahlreiche Freiflächen mit optimaler Anbindung sowie der einzigartige Tiefwasserhafen machen aus Wilhelmshaven den Garant einer klimaneutralen Energieversorgung für Deutschland.

Siemtje moeller web

„Eine nationale Versorgungsstrategie kann nur mit Wilhelmshaven funktionieren – hier finden die großen Tanker Platz, hier gibt es die Speichermöglichkeiten und die Infrastruktur. Es wäre im Sinne einer schnellen Energiewende fahrlässig, das nicht zu nutzen.“

Siemtje Möller, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin

Hafen

Unser Hafen? Wandelbar

  • einziger Tiefwasserhafen in Deutschland (Fahrwassertiefe 18 Meter bei Niedrigwasser)
  • kurze Revierfahrt und tideunabhängiger Hafen
  • Infrastruktur für Schiffe jeglicher Größe
  • Pipelines für den Weitertransport
  • problemloser Umschlag verschiedenster Energieträger (flüssig, gasförmig, Container)
  • enormes Speichervolumen in regionalen Tanklagern und Salzkavernen
  • direkte Anbindung der Hafeninfrastruktur an das europäische Schienennetz

Energiespeicher

Unser Speicher? Unterirdisch

Nicht immer scheint Sonne. Und selbst bei uns im Norden ist es mal windstill. Wasserstoff bildet daher die perfekte Ergänzung zum volatilen regenerativen Strom: überschüssiger Strom wird in Wasserstoff umgewandelt und bei Bedarf genutzt.

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Energienetz

Unser Netz? Gut angebunden

Ob direkt von der Hafenkante oder von den Produktions- und Speicherstätten im Umland: Aus unserer Region findet Energie ihren Weg in die gesamte Bundesrepublik. Via Pipeline, per LKW, über die Schiene oder das Wasser kann grüne Energie an alle relevanten Stellen geliefert werden – sogar über Grenzen hinweg.

Fläche

Viel Raum für Wandel

Wer nach Wilhelmshaven kommt, ist oft überrascht über die Dimensionen: Mit 106,9 Quadratkilometern hat unsere Stadt mehr Fläche als das Stadtgebiet von Paris. Vor allem im Hafengebiet gibt es freie Gewerbe- und Entwicklungsareale, die optimal an Schiffsanleger, an die Autobahn und das Schienennetz angebunden sind. Auch die Erweiterung des Hafens um weitere Anlandeplätze ist machbar. Weit weg von Wohngebieten. Und nah an einem vielfältigen Netzwerk mit Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.

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Energiedrehscheibe

Erst Erdgas, dann Wasserstoff

Wir sind heute schon Energiedrehscheibe. So können wir kurzfristig einer nationalen Verantwortung gerecht werden: über den Umschlag von Flüssigerdgas, bekannt als LNG (Liquefied Natural Gas). Hierbei handelt es sich zwar um einen fossilen Energieträger, aber die CO₂-Bilanz ist im Vergleich passabel. Das flüssige Erdgas besteht zum Großteil aus Methan und dient zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen. Derzeit exportieren die USA, Kanada, Katar, Australien und ­Russland die größten Mengen LNG. Der Energieträger landet hier an und wird nach der Regasifizierung per Pipeline als Beitrag der Ver­sorgungssicherheit Deutschlands weitertransportiert.

Potenzial

Wir können mehr

WHV Grafik Fernleitungsnetz

Nähe zum H₂-Fernleitungsnetz

Der ENERGY-HUB ist weniger als 60 km vom ersten H₂-Fernleitungsnetz in Deutschland entfernt.

WHV Grafik Speicherung

Bis zu 99 Salzkavernen für 22,5 TWh

Mehr als 50 % des aktuellen, deutschen Potenzials zur H₂-Speicherung in der Region Wilhelmshaven. Keine Hafenregion in Nord-westeuropa verfügt über ähnliches Potenzial.

WHV Grafik Tiefwasserhafen

Deutschlands einziger Tiefwasserhafen

mit einer Tiefe von 18,5 Metern und guter nautischer Erreichbarkeit erlaubt H₂-Import über den Seeweg.

WHV Grafik Transformation

Über 60 Jahre Erfahrung

und Infrastruktur als wichtigster deutscher Hafen für den Energieimport – schnelle und kostengünstige Transformation zum Energy-Hub der Energiewende.